Low-Level-Laser-Therapie und Laser-Akupunktur

 

Die Low-Level-Lasertherapie ist eine moderne, nicht-invasive Behandlungsmethode. Sie wird sowohl bei Pferden als auch bei Kleintieren eingesetzt – insbesondere bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates.

 

Die Effekte der sogenannten Photobiomodulation wurden für zahlreiche Indikationen wissenschaftlich untersucht (u. a. Institut für Photobiomodulation / pubmed)

 

Wie wirkt die Low-Level-Lasertherapie?

Der Low-Level-Laser arbeitet mit infrarotem Licht. Dieses Licht dringt in das Gewebe ein und stimuliert die Mitochondrien – die „Kraftwerke“ der Zellen.

Dadurch wird die Produktion von ATP (Adenosintriphosphat) erhöht. ATP ist die Energiequelle der Zellen. Mehr verfügbare Energie bedeutet:

  • bessere Zellregeneration
  • schnellere Verarbeitung von Nährstoffen
  • effizienterer Abtransport von Stoffwechselprodukten


So können Reparatur- und Heilungsprozesse gezielt unterstützt werden.

 

Was kann die Lasertherapie unterstützen?

Die Low-Level-Lasertherapie kann:

  • Zellen bei Reparatur- und Heilungsprozessen stimulieren
  • akute und chronische Schmerzen lindern
  • Entzündungen und Schwellungen reduzieren
  • die Durchblutung fördern

Wichtig: Die Lasertherapie ersetzt keine notwendige tierärztliche Behandlung und kann z. B. eine Arthrose nicht heilen. Sie kann jedoch Schmerzen reduzieren und dadurch die Lebensqualität deines Tieres verbessern.

 

In vielen Fällen können durch die unterstützende Behandlung Schmerzmittel reduziert werden – was wiederum das Risiko möglicher Nebenwirkungen senken kann.

Anwendungsbereiche beim Pferd

Die Lasertherapie wird häufig eingesetzt bei:

  • chronischen Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen
  • Arthrose
  • Spondylose
  • Kissing Spines
  • Spat
  • Sehnen- und Bänderverletzungen
  • Fesselträger- oder Fesselringbandschäden
  • Hufrollenproblemen
  • Hufrehe
  • Rückenschmerzen und Muskelverhärtungen
  • Narben (z. B. nach Kolik- oder Kastrations-OP)
  • Sommerekzem
  • COPD
  • Headshaking unklarer Ursache

Gerade bei chronischen Erkrankungen sind mehrere Behandlungen notwendig. Eine einzelne Sitzung reicht meist nicht aus. Häufig zeigt sich eine deutliche Verbesserung erst nach der zweiten oder dritten Behandlung.

Eine kleinere wissenschaftliche Untersuchung bei COPD-Pferden zeigte beispielsweise, dass im Durchschnitt 4–12 Behandlungen erforderlich waren (Quelle: Dr. Uwe Petermann). Ein Großteil der Pferde blieb anschließend über einen längeren Zeitraum symptomarm.

 

Anwendungsbereiche beim Kleintier

Auch bei Hunden und anderen Kleintieren wird die Low-Level-Lasertherapie eingesetzt, zum Beispiel bei:

  • Bandscheibenvorfällen
  • Ellenbogen- und Hüftdysplasie
  • Bänderrissen
  • Spondylose
  • Rückenmarksverletzungen
  • Vestibularsyndrom
  • chronischen Schmerzgeschehen

 

Behandlungsablauf und Intervalle

Zu Beginn erfolgt – je nach Befund – oft eine engmaschigere Behandlung. Im Verlauf können die Intervalle vergrößert werden.

Besonders bei chronischen Erkrankungen braucht der Körper Zeit zur Regulation. Eine realistische Erwartungshaltung ist hier wichtig.

 

Low-Level-Laser-Akupunktur

Die Low-Level-Laser-Akupunktur ist eine nadelfreie Alternative zur klassischen Akupunktur. Statt Nadeln werden Akupunkturpunkte mit dem Laser stimuliert.

Das ist besonders geeignet für Tiere, die Nadeln nicht tolerieren.

Zusätzlich können auch Trigger- und Reflexpunkte gezielt angeregt werden.

Die Akupunktur zählt zu den alternativen Heilverfahren.

 

Frequenz-Lasertherapie

Die Frequenz-Lasertherapie ist eine weiterführende Form der Laseranwendung.

Hierbei wird zusätzlich zum Laserstrahl mit spezifischen Frequenzen gearbeitet. Grundlage dieser Theorie ist die Annahme, dass jedes Organ eine eigene Frequenz besitzt (beschrieben u. a. von Dr. Paul Nogier in den 1970er Jahren).

Moderne Lasergeräte ermöglichen es, solche Frequenzen gezielt einzustellen. Dadurch wird die Energiezufuhr durch den Low-Level-Laser mit frequenzbasierten Impulsen kombiniert.

In der Praxis werden beispielsweise bei COPD oder Sommerekzem positive Erfahrungen berichtet.

 

Kombination mit Osteopathie

In vielen Fällen hat sich die Kombination aus:

bewährt.

Gerade bei chronischen Erkrankungen oder komplexen Beschwerdebildern kann ein kombinierter Ansatz sinnvoll sein.

 

Mein Einsatzgebiet

Ich arbeite im Bereich Pferdeosteopathie und Lasertherapie in:

  • der Eifel
  • im Norden Luxemburgs
  • im Süden Belgiens

Wenn du Fragen zu den einzelnen Therapien hast oder einen Termin vereinbaren möchtest, melde dich einfach bei mir.

Wir finden gemeinsam den richtigen Weg für dich und dein Tier.